Im Reich des Zuckerrohrs

Handlung

Im Reich des Zuckerrohrs - Umschlagabbildung

1830:

N

Nach dem Tod ihrer Eltern ist die junge Emily Lawson völlig auf sich allein gestellt und macht sich notgedrungen auf die weite Reise nach Jamaika, wo ihr Ehemann seit mehreren Jahren lebt. Die Ehe wurde nur auf Wunsch ihrer Eltern geschlossen und das Verhältnis zwischen beiden war nie besonders innig. Dennoch hofft Emily, bei ihrem Mann Jeremiah ein neues Zuhauses zu finden.

Der Empfang fällt jedoch kühl aus und bald schon merkt Emily, dass Jeremiah in der Haushälterin Nancy, einer einstigen Sklavin, seine wahre Liebe gefunden hat. Sie arrangiert sich mit dieser Situation und versucht, die beiden zu unterstützen. Dann beginnt sie selbst, Gefühle für den Sohn eines reichen Plantagenbesitzers zu entwickeln und gerät deshalb als Gegnerin der Sklaverei in Gewissenskonflikte.

Schließlich bricht ein Aufstand los, der die Abschaffung der Sklaverei erzwingen will. Emily gerät zwischen die Fronten und muss sich auf eine abenteuerliche Flucht in die Berge begeben.

2019:

Die Studentin Mareike schreibt eine Abschlussarbeit über die Geschichte der Sklaverei und bricht zu Recherchezwecken nach Jamaika auf. Für die zurückhaltende, strebsame Mareike ist die lockere Lebensart zunächst gewöhnungsbedürftig, doch als sie den Reggea-Musiker David kennenlernt, taucht sie langsam in die Welt der Dancehalls ein, erfährt aber auch mehr über die grassierende Armut und offene Homophobie auf der Insel. Gleichzeitig stößt sie auf ein Buch, das sich mit der Geschichte Emilys befasst.

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